Dienstag, 23. März 2010

Ein freier sonniger Tag in Istanbul

Hallo zusammen,

das Wetter meinte es heute sehr gut mit uns, gefühltes T-shirt Wetter und Sonnenschein. Also entschieden Andreas und ich uns noch ein paar Dinge von der Istanbulliste zu streichen.

Als Erstes ging es zu UEFA Ausstellung. Dort haben wir eine Runde gekickert und uns ein paar Exponate angeschaut, was man so halt auf einer Austellung macht.

Als Zweites ging es dann ab zur Bilgi, einer privaten Universität. Eine Freundin hatte uns das Museum auf einem der Campuse empfohlen. Der Shutlebus brachte uns dann auf direktem Wege dort hin. Man konnte schon einen deutlichen Unterschied zu unserer Uni feststellen, ein Starbucks auf dem Campus, ein iphone hier ein Blackberry da... und ein großer Parkplatz gefüllt mit schon recht netten Autos (man sagt, es gäbe auch valet parking...). Das Museum hatte Energie und Strom zum Thema. In einem ehemaligen Kraftewerk gab es außer den Maschinen auch noch ein paar kleine elektrische Versuchsaufbauten und ein "reactable" auf dem man Musik durch auflegen von verschiedene Elementen erzeugt.



Die dritte und letzte Station war Miniatürk. Dort kann man sich, wie der Name schon sagt, die Türkei in Kleinformat anschauen.

UEFA-Ausstellung, Santral Energiemuseum, Miniatürk

Montag, 22. März 2010

Hamam - türkisches Bad

Hallo zusammen,

als wir im September letzten Jahres angekommen sind, hatten wir es auch immer vor in ein Hamam zugehen, haben es aber irgendwie nicht geschafft. Als viele Besucher mich drauf angesprochen haben, bin ich nun mit Ihnen gegangen. Hier kommt ein kurzer Erfahrungsbericht:

Die typischen Hamams sind nach Geschlechtern entweder durch zwei verschiedene Gebäude oder durch verschieden Zeiten oder Tage an denen es genutzt werden kann, getrennt.

Man betritt als erstes einen Raum, in denen es auf zwei Etagen kleine Kämmerchen gibt mit einer Liege. Sie sind abgetrennt haben aber ab der Hüften nur verglast. Man bekam eine Kabine zugewiesen und bindet sich nur Leibchen um die Hüfte. Dann geht es ab in den Hamambereich.
Als erstes wäscht man sich, die Duschen bestehen aus einem kleinen Waschbecken (alles Marmor) das man mit kaltem und warmen Wasser füllt und dieses dann mit einer Schüssel über seinen Körper gießt.
Nach der erste Dusche geht es dann in das eigentliche Hamam, dem runden Raum mit einem großen heißen Stein in der Mitte. Auf diese durch Wassererhitze Marmorplatte legt man sich dann und entspannt. An den Seiten findet man noch weitere Becken zum waschen.
Falls man möchte, kann man sich dann Peelen lassen (Kese). Das heißt ein Masseur nimmt einen an die Hand und man hockt sich neben ein Becken und er beginnt mit einem rauhen Lappen einem die erste Hautschicht abzuschrubbeln. Krazt ganz gut!
Dannach kommt der "entspannende" Part. Man legt sich wieder auf den Stein und wird mit Olivenseifenwasserschaum ein geschäumt und massiert. Die Masseure waren meist ältere Herren mit einem Bauch und kräftigen Armen. Die Massage war in den Hamams unterschiedlich, bei manchen eher sanft bei anderen eher nicht. Eine Regel gibt es aber, der Rücken muss knacken!
Wenn es dann genug geknackt hat, dann wird man nochmal abgewaschen und darf ein bisschen auf dem Stein entspannen. Wenn man keine Lust mehr hat, geht man wieder raus und lässt sich in Handtücher einwickeln und geht in seine Kabine und legt sich noch ne Runde aufs Ohr.

Wer einmal die Chance hat, sollte es unbedingt mal mitmachen. Es lohnt sich besonders nach einem laufreichen Tag.

Für ein paar Bilder schaut mal hier vorbei.



Mittwoch, 17. März 2010

Bildernachtrag

So und jetzt einfach noch ein paar Bilder von hier und da:

Interrail


Syrien und Ost-Türkei zusätzlich zu den Bildern von Andreas:

Syrien

Ost-Türkei

Guide gefällig?

Hallo zusammen,

ich habe wieder lange nichts von mir hören lassen und so werde ich versuchen die letzten Wochen kurz zufassen. Die zwei Hauptbeschäftigungen waren, Unikurse finden, damit wir noch ein bleiben können und Fremdenführer sein. Ersteres hat nicht so viel Spaß gemacht aber wir haben genug Kurse gefunden und können sogar noch ein oder zwei Seminare abhaken.

Fremdenführer in dieser großen lebendigen Stadt zusein macht viel Spaß, nur muss man aufpassen, dass man selbst nicht immer das gleiche Programm macht. Ich hatte seit Anfang Februar nun viel (fast durchgehend) Besuch von Familie und Freunden und habe so viel verschiedene Sachen erlebt. Jedes Programm runterzuzählen liest sich nicht so gerne deswegen habe ich einfach ein paar Bilder zusammen gebastelt.

Besuch

Ab heute werde ich nun die nächsten Wochen wieder "allein" in Istanbul sein und mich wohl mehr auf das Studium konzentrieren müssen...