Hallo zusammen,
der Besuch meines Vaters war sehr schön. Um das ganze Programm aufzuschreiben, bräuchte ich aber bestimmt wieder mehrere Seiten deswegen beschränke ich mich auf ein paar Highlights.
Eines war der Spaziergang von Eyüp über Balat und Fener bis zur Blauen Moschee, den wir mit Andreas und seinen Eltern und unserem Führer Mete gemacht haben. Wir waren 5 Stunden unterwegs. Es ging durch eher konservative Viertel mit verschleierten Frauen und Männern in traditioneller Kleidung, vorbei an kleinen Einkaufläden über Straßen über denen die Wäsche vom einen Haus zum anderen hingen und auf denen Kinder spielten. Wir haben viel Moscheen besucht. Sie strahlen doch etwas Ruhe in dem sonst so hektischen Istnabul aus. Mete hat uns gut geführt und so haben wir dann abends das eher touristische Viertel Sultan Ahmet erreicht. Und wie sollte es auch anders sein führte unser Weg dann doch zum Schluß zu Mustafa. Er ist der Kohlenbeauftragter der Nargilebar, wer wissen will was das genau ist der soll vorbeikommen, man kann es nicht so einfach in Worte fassen;)
Beeindruckend war es auch am Freitag in der Nacht durch das selbe Viertel zu gehen. Tagsüber sind dort 2 Millionen Menschen, die dort arbeiten oder Touristen, die sich die Sehenswürdigkeiten anschauen. Aber dort wohnen nur 50.000 wirklich, der Rest verlässt abends die historische Halbinsel oder ist zum Feiern in Beyoglu auf der anderen Seite des Golden Horns. Dann kann man durch die sonst so bevölkerten Straßen vorbei an den tausenden Läden laufen. Total anders als auf der Istiklal auf der nachts noch mehr los ist als am Tag. Diese Stadt hat einfach viele faszinierende Gesichter...
Natürlich habe ich mit ihm auch die Hagia Sophia besucht und ein paar Leckereien gegessen. Ein bisschen Touri musste ja sein.
Gestern hatten wir wieder Uni und wir konnten glücklicherweise unsere Koordinatorin erreichen. Sie wird versuchen uns bei der Aufenthaltsgenehmigung zu helfen. Abends musste ich dann erstmal etwas Ordnung in meine Sachen bekommen, nachdem mir mein Vater doch einiges mitgebracht hat was verstaut werden wollte. Ich habe am Wochenende auch W-Lan installiert und so kann ich endlich auch gleichzeitig mit meinen Mitbewohnern im Netz sein. Man merkt schon wie sehr man von diesem Internet abhängig ist...
Heute musste ich eine Hausaufgabe vorbereiten. So langsam fängt auch die Uni richtig an...
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