(28.6/29.6/1.7)zwischen Zagreb und Ljubljana sind es nur ein paar Stunden Zugfahrt deswegen erreichten wir Ljubljana mittags. Die Sonne schien und wir machten uns auf den Weg zu unserem B&B, dort bekamen wir ein paar Drahtesel mit denen wir uns auf den Weg in die Stadt machten.
Ljubljana ist eine sehr nette, angenehme Stadt in der es ausgebaute Fahrradspuren und viele Cafes gibt. Die Altstadt ist um die Festung gelegen, von der man einen schönen Blick bis an die Alpen hat. Die Zeit verging dann auch irgendwie recht schnell. Wir wurde am Bahnhof auf ein Angebot aufmerksam, bei dem es all-you-can-eat BBQ für 5€ geben sollte. Dieses Angebot war von einem Hostel, das in einem Gebäude des ehemaligen Gefängniskomplexes war. Der Rest des Komplexes machte einen eher „alternativen“ Eindruck.
Da wir nicht in Museen wollten und uns dachten, dass wir lieber uns im kühlen Nass erfrischen wollten, entschieden wir uns den nächsten Tag in Bled zu verbringen. Es ist ein idyllischer Ort an einem See gelegen, der in der Mitte eine kleine Insel mit einer Kapelle hat. Es ist ein sehr beliebtes Fotomotiv, uns ging es primär um die erfrischende Wirkung des kalten Nasses. Wir stiegen aber auch auf einen auf 650m hohe gelegenen Aussichtspunkt. Der 30minütige Aufstieg wurde aber auch entlohnt.
Wir verabschiedeten uns von Ljubljana am frühen Morgen und fuhren nach Salzburg. Die Rucksäcke am Bahnhof eingeschlossen grasten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt ab. Nach Ljubljana waren diese aber enttäuschend. Die Cafes waren nicht so einladend und ihre Preise jenseits unseres Budgets. Der hohe Anteil koreanischer Touristen viel uns auch direkt auf. Anscheinend hat die Anziehungskraft von Wolfgang Amadeus Mozarts Geburtshaus eine große Reichwiete. Für unsere Unterkunft hatten wir diesmal eine neue Art gewählt. Über das Internetportal Couchsurfing, hatten wir uns schon aus Istanbul einen „Couch Host“ gesucht, der uns eine Nacht auf seine Couch surfen ließ. Es war ein angenehmer junger Mann. Wir schauten ein bisschen Major League Baseball und Hart aber fair zusammen, bevor wir auch wieder platt ins Bett fielen.
Unser Host machte uns am nächsten Morgen auch noch Frühstück auf seinem Balkon, einfach topp! Dann ging es rauf zur Burg, sie ist gut erhalten und groß. Noch einmal durch die Stadt und ab zum Bahnhof und in den Zug nach Prag, aus dem ich euch gerade schreibe. Wir haben das 6er Abteil es für uns alleine, es gibt keine Klima, das Fenster ist offen, die Sonne steht tief, die Fenster sind offen der Wind bläst die Gardine durch das Abteil, es duftet nach Freiheit…
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| Best of Salzburg |
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| Best of Bled |
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| Best of Ljubljana |



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