Hallo zusammen,
so diese Woche war voll von spontanen Entscheidungen, am Donnerstag haben wir uns entschieden einfach mal nächstes Wochenende in Izmir zu verbringen. Es bot sich an, da am Donnerstag ein Feiertag ist. Also geht es hin mit dem Flieger und zurück mit dem Bus. Ich freue mich schon sehr und bin wie immer gespannt wie das alles so wird.
Die Woche über hatten Andreas und ich ein paar Tickets für das Filmfestival. Wir haben "Eden is West", irgendwas Bulgarisches und "5 minutes of heaven" gesehen. Alles sind eher sozialkritische Filme. Da wir mit den türkischen nicht so viel anfangen konnten, konnten wir leider den bulgarischen Film nicht verstehen oder man könnte auch sagen wir haben uns mehr auf die Bilder konzentrieren können. Leider war der Dialog wichtiger und somit haben wir nicht unbedingt viel mitnehmen können. Ihr fragt euch jetzt sicherlich, warum wir nicht vor dem Kauf genauer auf die Beschreibung geachtet haben. Guter Einwand, wir haben die Beschreibung angeschaut aber leider nicht so ganz verstanden und da schon am zweiten Tag des Vorverkaufes fast alle Filme ausverkauft waren, haben wir einfach zugeschlagen (3,5 Tl/ Film). Da passiert sowas schon mal. Insgesamt waren die Filme aber alle recht interessant und unterhaltsam.
Diese Woche fand auch ein Jazz Festival statt. Leider konnten wir nur noch für Samstagabend Tickets ergattern. Wir haben uns eine Percusionistin mit ihren Musikern angehört. Es war mal was neues und recht entspannend nachdem wir den Tag durch die Gegend geiert sind, um etwas über einen Zug von Izmir zurück nach Istanbul raus zu finden und im Endeffekt doch mit dem Bus fahren.
Heute abend war das große Derby Fenerbahce - Galatasaray. Es ging 3 - 1 aus! Wir haben es uns in Taksim mit ein paar Freunden von der ITÜ angeschaut. Die Bar war zu 60 Prozent mit Galatafans voll. Das Spiel war emotionsgeladen und spannend. Als das Spiel abgepfiffen wurde war die Bar innerhalb von 10 min leer und es wurde auf der Straße gefeiert. Eigentlich machten in Taksim eher die Galatafans noch etwas Stimmung. Die Fenerbahcefans waren eher auf der asiatischen Seite zu finden. Dieses merkten wir auch, als wir unsere Fähre erreichten. Sie war voller feiernder Fenerfans. Auf der Rückfahrt grüßten sich dann auch zwei Fähren mit dem guten alten Nebelhorn. Die Türken sind schon ein fußballverrücktes Volk.
Morgen gehts dann wohl wieder in die Uni, ob diesmal der Sprachkurs stattfindet?
Samstag, 24. Oktober 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Bildernachreich
So sieht es aus!
Ich habe bis jetzt noch wenige Bilder reingestellt
auf denen ich auch drauf bin, also ist hier mal eins.
Fener-Balat-Tour
Dienstag, 20. Oktober 2009
Salı pazarı
Hallo zusammen,
am Montag sind wir pünktlich um 9 in der Uni gewesen, was sich als unnötig rausstellte, denn unser Sprachkurs fand leider nicht statt. So saßen wir schön brav eine Stunde rumm (wer hätte das gedacht - eine Stunde, in Deutschland wäre ich längst weggewesen) und haben auf den Lehrer gewartet. Die Zeit bis zur nächsten Vorlesung um 2 überbrückten wir mit Çay und etwas Leserei. Abends waren wir dann eine kleine Runde joggen. Wir haben echt Glück gehabt, dass wir so nah (3min) am Wasser wohnen und dort auch eine Parkanlage ist, sodass man nicht von Autos überfahren wird.
Heute hatten wir erst um 2 Vorlesung. Das Wetter motivierte uns diese dennoch nach der erten Pause zu verlassen und stattdessen das "Consumer Behavior" im Selbstversuch auf dem salı pazarı (Dienstags Bazar) zu analysieren. Nach einem kurzen Umweg fanden wir auch das Bazargelände, einen sehr großen Parkplatz. Über den ganzen Platz ist mit einem System aus Stangen, Planen ein Dach gespannt. Überall haben die Händler ihre Tische ordentlich in ihren Pazellen aufgebaut. Autos oder Leiferwagen, wie man sie von unseren Märkten kennt, gibt es dort nicht. Am Eingang hatten sich die Gemüsehändler aufgestellt. Die Preise waren wirklich günstig, 1 Tl für das Kilo Gurken, 1 Tl für ein Kilo Äpfel, 0,75 Tl für Tomaten etc. Nach ihnen gab es ein paar Gewürzhändler und die Kleidungsverkäufer rundeten das Bild dann ab. Auf dem Markt erledigten viele Einheimische ihren Wocheneinkauf. Wer größere Mengen an Obst und Gemüse kaufte, konnte sich eine Träger engagieren der einem alles in einem Trolly hinterherfuhr. Es war wirklich sehr angenehmer Markt, da er nicht so voll und nicht von Touristen überladen war.
am Montag sind wir pünktlich um 9 in der Uni gewesen, was sich als unnötig rausstellte, denn unser Sprachkurs fand leider nicht statt. So saßen wir schön brav eine Stunde rumm (wer hätte das gedacht - eine Stunde, in Deutschland wäre ich längst weggewesen) und haben auf den Lehrer gewartet. Die Zeit bis zur nächsten Vorlesung um 2 überbrückten wir mit Çay und etwas Leserei. Abends waren wir dann eine kleine Runde joggen. Wir haben echt Glück gehabt, dass wir so nah (3min) am Wasser wohnen und dort auch eine Parkanlage ist, sodass man nicht von Autos überfahren wird.
Heute hatten wir erst um 2 Vorlesung. Das Wetter motivierte uns diese dennoch nach der erten Pause zu verlassen und stattdessen das "Consumer Behavior" im Selbstversuch auf dem salı pazarı (Dienstags Bazar) zu analysieren. Nach einem kurzen Umweg fanden wir auch das Bazargelände, einen sehr großen Parkplatz. Über den ganzen Platz ist mit einem System aus Stangen, Planen ein Dach gespannt. Überall haben die Händler ihre Tische ordentlich in ihren Pazellen aufgebaut. Autos oder Leiferwagen, wie man sie von unseren Märkten kennt, gibt es dort nicht. Am Eingang hatten sich die Gemüsehändler aufgestellt. Die Preise waren wirklich günstig, 1 Tl für das Kilo Gurken, 1 Tl für ein Kilo Äpfel, 0,75 Tl für Tomaten etc. Nach ihnen gab es ein paar Gewürzhändler und die Kleidungsverkäufer rundeten das Bild dann ab. Auf dem Markt erledigten viele Einheimische ihren Wocheneinkauf. Wer größere Mengen an Obst und Gemüse kaufte, konnte sich eine Träger engagieren der einem alles in einem Trolly hinterherfuhr. Es war wirklich sehr angenehmer Markt, da er nicht so voll und nicht von Touristen überladen war.
Sonntag, 18. Oktober 2009
Wochenendprogramm
Hallo zusammen,
zack und wieder ist ein Wochenende rumm. Wir haben die letzten Tage genutzt und haben mit Andreas Eltern noch Programm gemacht. Dolma Bahce und Bienal waren am Freitag dran, da das Wetter nicht mehr so gut zum draußen sein war. Am Dolma Bahce konnten wir wieder feststellen wie gut es ist ein türkischer Studenten zu sein. Anstatt an der normalen Kasse sich in die Schlange zu stellen, haben wir uns in die nicht existente Schlange vor dem Schalter für angemeldete Touren gestellt, unseren Studentenausweis gezeigt und waren innerhalb von 30 Sekunden drin. Naja ein bisschen dreist war es schon.
Die Bienal war überraschend interessant. Man muss sich aber wirklich mehrere Tage Zeit nehmen. Alles in 2 Stunden zu sehen und zu verstehen klappt nicht, es ist einfach zu viel. Wir werden wohl nochmal hingehen und ich freue mich schon.
Am Samstag habe ich einfach mal etwas ausgeschlafen und eine Hausaufgabe gemacht. Da meine Mitbewohner noch gepennt haben (13 Uhr) bin ich dann erstmal in die Stadt und habe ein Frühstück eingekauft. Als ich dann um 14:30 mit den Vorbereitungen begann wurden sie auch so langsam lebendig. Abends haben wir Mete, der ja wieder nach Karlsruhe muss, verabschiedet.
Heute sind wir zu unserem ersten Film des Filmfestivals gegangen - Captalism von Michael Moore. Zu Beginn hatten wir eine paar kleine Schwierigkeiten bezüglich der Nummerierungen der Sitze und des Abstellens unserer Beine zu beheben, konnten aber dann entspannt einen interessanten Moore-Film sehen. Das frühe Aufstehen hatte sich also gelohnt. Dannach ging es ab zum Kumpir essen nach Ortaköy. Kumpir ist eine große Ofenkartoffel die aufgeschnitten wird und mit verschiedenen Sachen z.B. Mais, Oliven, Würstchen, gefüllt wird. Zum Abschluss sind wir dann noch mit dem Bus am Bosporus entlang bis zur zweiten Brücke und wieder zurück getingelt. Zum Abschluss des Abends erwischten wir einen "starken" Dolmusfahrer (Sammeltaxi). Mit einem neuen Dolmus war die Strecke vom Taksim Platz nach Kadiköy deutlich unter 20 min erledigt.
Diese Woche erwarten uns noch ein paar Filme, vielleicht wird es ja jetzt etwas ruhiger...
zack und wieder ist ein Wochenende rumm. Wir haben die letzten Tage genutzt und haben mit Andreas Eltern noch Programm gemacht. Dolma Bahce und Bienal waren am Freitag dran, da das Wetter nicht mehr so gut zum draußen sein war. Am Dolma Bahce konnten wir wieder feststellen wie gut es ist ein türkischer Studenten zu sein. Anstatt an der normalen Kasse sich in die Schlange zu stellen, haben wir uns in die nicht existente Schlange vor dem Schalter für angemeldete Touren gestellt, unseren Studentenausweis gezeigt und waren innerhalb von 30 Sekunden drin. Naja ein bisschen dreist war es schon.
Die Bienal war überraschend interessant. Man muss sich aber wirklich mehrere Tage Zeit nehmen. Alles in 2 Stunden zu sehen und zu verstehen klappt nicht, es ist einfach zu viel. Wir werden wohl nochmal hingehen und ich freue mich schon.
Am Samstag habe ich einfach mal etwas ausgeschlafen und eine Hausaufgabe gemacht. Da meine Mitbewohner noch gepennt haben (13 Uhr) bin ich dann erstmal in die Stadt und habe ein Frühstück eingekauft. Als ich dann um 14:30 mit den Vorbereitungen begann wurden sie auch so langsam lebendig. Abends haben wir Mete, der ja wieder nach Karlsruhe muss, verabschiedet.
Heute sind wir zu unserem ersten Film des Filmfestivals gegangen - Captalism von Michael Moore. Zu Beginn hatten wir eine paar kleine Schwierigkeiten bezüglich der Nummerierungen der Sitze und des Abstellens unserer Beine zu beheben, konnten aber dann entspannt einen interessanten Moore-Film sehen. Das frühe Aufstehen hatte sich also gelohnt. Dannach ging es ab zum Kumpir essen nach Ortaköy. Kumpir ist eine große Ofenkartoffel die aufgeschnitten wird und mit verschiedenen Sachen z.B. Mais, Oliven, Würstchen, gefüllt wird. Zum Abschluss sind wir dann noch mit dem Bus am Bosporus entlang bis zur zweiten Brücke und wieder zurück getingelt. Zum Abschluss des Abends erwischten wir einen "starken" Dolmusfahrer (Sammeltaxi). Mit einem neuen Dolmus war die Strecke vom Taksim Platz nach Kadiköy deutlich unter 20 min erledigt.
Diese Woche erwarten uns noch ein paar Filme, vielleicht wird es ja jetzt etwas ruhiger...
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Wetterumschwung
Hallo zusammen,
da Andreas Eltern heute auf der asiatische Seite zu Besuch waren, sind wir auf der Promenade von Moda spazieren gegangen. Es sah dort wüst aus, kleine Steine lagen auf dem Weg und es roch stark nach Meer. Normalerweise liegt dort auch ein Schiffswrack, ein altes Schifferboot, vor der Küste. Aber heute lag es in seinen Einzelteilen oben auf der Mole. Sie ist ungefähr drei Meter hoch und ich war echt froh, dass ich gestern nicht auf dem Wasser gewesen bin. Als ob der Himmel tat, als wäre er es nicht gewesen, schien die Sonne und es war tagsüber lange keine Wolke zu sehen. Es war aber merklich kühler und ich war froh mal nen Fleece bei mir zu haben. Man merkt, dass auch nun bei uns der Wtterumschwung kommt und die Shorts-Tage zu Ende gehen.
da Andreas Eltern heute auf der asiatische Seite zu Besuch waren, sind wir auf der Promenade von Moda spazieren gegangen. Es sah dort wüst aus, kleine Steine lagen auf dem Weg und es roch stark nach Meer. Normalerweise liegt dort auch ein Schiffswrack, ein altes Schifferboot, vor der Küste. Aber heute lag es in seinen Einzelteilen oben auf der Mole. Sie ist ungefähr drei Meter hoch und ich war echt froh, dass ich gestern nicht auf dem Wasser gewesen bin. Als ob der Himmel tat, als wäre er es nicht gewesen, schien die Sonne und es war tagsüber lange keine Wolke zu sehen. Es war aber merklich kühler und ich war froh mal nen Fleece bei mir zu haben. Man merkt, dass auch nun bei uns der Wtterumschwung kommt und die Shorts-Tage zu Ende gehen.
Dienstag, 13. Oktober 2009
Istanbul eine Stadt mit vielen Gesichtern
Hallo zusammen,
der Besuch meines Vaters war sehr schön. Um das ganze Programm aufzuschreiben, bräuchte ich aber bestimmt wieder mehrere Seiten deswegen beschränke ich mich auf ein paar Highlights.
Eines war der Spaziergang von Eyüp über Balat und Fener bis zur Blauen Moschee, den wir mit Andreas und seinen Eltern und unserem Führer Mete gemacht haben. Wir waren 5 Stunden unterwegs. Es ging durch eher konservative Viertel mit verschleierten Frauen und Männern in traditioneller Kleidung, vorbei an kleinen Einkaufläden über Straßen über denen die Wäsche vom einen Haus zum anderen hingen und auf denen Kinder spielten. Wir haben viel Moscheen besucht. Sie strahlen doch etwas Ruhe in dem sonst so hektischen Istnabul aus. Mete hat uns gut geführt und so haben wir dann abends das eher touristische Viertel Sultan Ahmet erreicht. Und wie sollte es auch anders sein führte unser Weg dann doch zum Schluß zu Mustafa. Er ist der Kohlenbeauftragter der Nargilebar, wer wissen will was das genau ist der soll vorbeikommen, man kann es nicht so einfach in Worte fassen;)
Beeindruckend war es auch am Freitag in der Nacht durch das selbe Viertel zu gehen. Tagsüber sind dort 2 Millionen Menschen, die dort arbeiten oder Touristen, die sich die Sehenswürdigkeiten anschauen. Aber dort wohnen nur 50.000 wirklich, der Rest verlässt abends die historische Halbinsel oder ist zum Feiern in Beyoglu auf der anderen Seite des Golden Horns. Dann kann man durch die sonst so bevölkerten Straßen vorbei an den tausenden Läden laufen. Total anders als auf der Istiklal auf der nachts noch mehr los ist als am Tag. Diese Stadt hat einfach viele faszinierende Gesichter...
Natürlich habe ich mit ihm auch die Hagia Sophia besucht und ein paar Leckereien gegessen. Ein bisschen Touri musste ja sein.
Gestern hatten wir wieder Uni und wir konnten glücklicherweise unsere Koordinatorin erreichen. Sie wird versuchen uns bei der Aufenthaltsgenehmigung zu helfen. Abends musste ich dann erstmal etwas Ordnung in meine Sachen bekommen, nachdem mir mein Vater doch einiges mitgebracht hat was verstaut werden wollte. Ich habe am Wochenende auch W-Lan installiert und so kann ich endlich auch gleichzeitig mit meinen Mitbewohnern im Netz sein. Man merkt schon wie sehr man von diesem Internet abhängig ist...
Heute musste ich eine Hausaufgabe vorbereiten. So langsam fängt auch die Uni richtig an...
der Besuch meines Vaters war sehr schön. Um das ganze Programm aufzuschreiben, bräuchte ich aber bestimmt wieder mehrere Seiten deswegen beschränke ich mich auf ein paar Highlights.
Eines war der Spaziergang von Eyüp über Balat und Fener bis zur Blauen Moschee, den wir mit Andreas und seinen Eltern und unserem Führer Mete gemacht haben. Wir waren 5 Stunden unterwegs. Es ging durch eher konservative Viertel mit verschleierten Frauen und Männern in traditioneller Kleidung, vorbei an kleinen Einkaufläden über Straßen über denen die Wäsche vom einen Haus zum anderen hingen und auf denen Kinder spielten. Wir haben viel Moscheen besucht. Sie strahlen doch etwas Ruhe in dem sonst so hektischen Istnabul aus. Mete hat uns gut geführt und so haben wir dann abends das eher touristische Viertel Sultan Ahmet erreicht. Und wie sollte es auch anders sein führte unser Weg dann doch zum Schluß zu Mustafa. Er ist der Kohlenbeauftragter der Nargilebar, wer wissen will was das genau ist der soll vorbeikommen, man kann es nicht so einfach in Worte fassen;)
Beeindruckend war es auch am Freitag in der Nacht durch das selbe Viertel zu gehen. Tagsüber sind dort 2 Millionen Menschen, die dort arbeiten oder Touristen, die sich die Sehenswürdigkeiten anschauen. Aber dort wohnen nur 50.000 wirklich, der Rest verlässt abends die historische Halbinsel oder ist zum Feiern in Beyoglu auf der anderen Seite des Golden Horns. Dann kann man durch die sonst so bevölkerten Straßen vorbei an den tausenden Läden laufen. Total anders als auf der Istiklal auf der nachts noch mehr los ist als am Tag. Diese Stadt hat einfach viele faszinierende Gesichter...
Natürlich habe ich mit ihm auch die Hagia Sophia besucht und ein paar Leckereien gegessen. Ein bisschen Touri musste ja sein.
Gestern hatten wir wieder Uni und wir konnten glücklicherweise unsere Koordinatorin erreichen. Sie wird versuchen uns bei der Aufenthaltsgenehmigung zu helfen. Abends musste ich dann erstmal etwas Ordnung in meine Sachen bekommen, nachdem mir mein Vater doch einiges mitgebracht hat was verstaut werden wollte. Ich habe am Wochenende auch W-Lan installiert und so kann ich endlich auch gleichzeitig mit meinen Mitbewohnern im Netz sein. Man merkt schon wie sehr man von diesem Internet abhängig ist...
Heute musste ich eine Hausaufgabe vorbereiten. So langsam fängt auch die Uni richtig an...
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Guten Morgen,
die Safari durch den Jungle der Behördengänge ging wieder weiter. Man gab mir ja für Dienstag einen Termin, um die Residence Permit abzuholen. Pünktlich um 8 war ich auch dort und konnte um 9 dann auch mit den entsprechenden Beamten sprechen, um dann gesagt zu bekommen, dass es noch nicht fertig sei. Dann bin ich wieder meinen Weg zurück gefahren der in der Rushhour einfach nochmal doppelt so viel Spaß macht. Ich glaube, Tokyoer U-Bahn fühlt sich so an. Damit sich meine kleine Reise trotzdem lohnte hab ich mir dann eine Müze Kart besorgt. Sie kostet einmalig für türkische Studenten 10 Lira und ermöglicht freien Eintritt in 300 Museen Türkei weit. Dann ging es auch wieder ab zur Uni und 2 Vorlesungen bis um 4. Irgendwie sind manche Vorlesungen für 3 Stunden angesetzt aber es passiert einfach mal, dass sie schon nach zweien vorbei sind. So hatte ich noch ein paar Stunden Zeit um mich eine Runde aufs Ohr zu hauen bevor es wieder ein International Club meeting in einer Kneipe gab.
Gestern ging es wieder fröhlich zu normalen Zeiten in die Uni. Zu unserer Freude war auch wieder die Vorlesung nach 2 statt 3 Stunden aus und wir düsten auf die europäische Seite, um wieder in die Ausländerbehörde zu eiern. Die Permit war auch fertig und alles ging ganz schnell. Aber leider ist unsere Residence Permit nur bis Februar gültig, also müssen wir nochmal hin und das klären. Da brauchen wir dann wieder einen neuen Termin. Ich bin wirklich sehr gespannt was das noch gibt. Aber eigentlich sind wir nicht für das Ikamet rübergefahren sondern um mit der Kart Müze uns den Topkapi Palast anzuschauen. Das war ganz nett, ins Harem, dem angeblich schönsten Teil, sind wir aber noch nicht gegangen. Gehen bestimmt nochmal rein - kost ja nix;). Abends waren wir dann bei Saras Abschiedsessen. Es gab wieder viele Köstlichkeiten und sogar unsere Lehrerin war da.
Heute ist das Wetter einfach wieder traumhaft. Nachmittags werde ich dann meinen Vater vom Flughafen abholen...
die Safari durch den Jungle der Behördengänge ging wieder weiter. Man gab mir ja für Dienstag einen Termin, um die Residence Permit abzuholen. Pünktlich um 8 war ich auch dort und konnte um 9 dann auch mit den entsprechenden Beamten sprechen, um dann gesagt zu bekommen, dass es noch nicht fertig sei. Dann bin ich wieder meinen Weg zurück gefahren der in der Rushhour einfach nochmal doppelt so viel Spaß macht. Ich glaube, Tokyoer U-Bahn fühlt sich so an. Damit sich meine kleine Reise trotzdem lohnte hab ich mir dann eine Müze Kart besorgt. Sie kostet einmalig für türkische Studenten 10 Lira und ermöglicht freien Eintritt in 300 Museen Türkei weit. Dann ging es auch wieder ab zur Uni und 2 Vorlesungen bis um 4. Irgendwie sind manche Vorlesungen für 3 Stunden angesetzt aber es passiert einfach mal, dass sie schon nach zweien vorbei sind. So hatte ich noch ein paar Stunden Zeit um mich eine Runde aufs Ohr zu hauen bevor es wieder ein International Club meeting in einer Kneipe gab.
Gestern ging es wieder fröhlich zu normalen Zeiten in die Uni. Zu unserer Freude war auch wieder die Vorlesung nach 2 statt 3 Stunden aus und wir düsten auf die europäische Seite, um wieder in die Ausländerbehörde zu eiern. Die Permit war auch fertig und alles ging ganz schnell. Aber leider ist unsere Residence Permit nur bis Februar gültig, also müssen wir nochmal hin und das klären. Da brauchen wir dann wieder einen neuen Termin. Ich bin wirklich sehr gespannt was das noch gibt. Aber eigentlich sind wir nicht für das Ikamet rübergefahren sondern um mit der Kart Müze uns den Topkapi Palast anzuschauen. Das war ganz nett, ins Harem, dem angeblich schönsten Teil, sind wir aber noch nicht gegangen. Gehen bestimmt nochmal rein - kost ja nix;). Abends waren wir dann bei Saras Abschiedsessen. Es gab wieder viele Köstlichkeiten und sogar unsere Lehrerin war da.
Heute ist das Wetter einfach wieder traumhaft. Nachmittags werde ich dann meinen Vater vom Flughafen abholen...
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