Hallo zusammen,
(26.6/27.6) unser Zug nach Zagreb fuhr pünktlich ab, aber dafür war er auch stark nachgefragt. Unsere Reservierung in einem 6er Schlafabteil hatten wir glücklicherweise in Deutschland gebucht, also hatten wir ein Bett. Doch wurde diesmal auch das Abteil voll, so teilten wir 2 mal 2 mal 2,5 (m) mit einem anderen Deutschen, zwei Serben und einem Mitreisenden von ihnen, dessen Nationalität ich nicht kenne. Die Fahrt dauert 7 Stunden und wir erreichten pünktlich um halb 6 Zagreb.
Der Schlafmangel machte sich schon stark bemerkbar, deswegen wollten wir unsere Sachen schnell zum Hostel bringen. Es lag 20 min mit der Tram außerhalb. Wir legten unsere Sachen ab, gammelten 30 min rum, bevor wir wieder zum Kaffee in die Stadt fuhren. Um 9 Uhr hatten wir uns mit einem Erasmuskollegen aus Belgien, der von Wien nach Istanbul hitch hiked, verabredet. Wir trafen ihn auch pünktlich am Marktplatz und spazierten die auf der Karte eingezeichneten Routen ab und quatschen über dies und das. Da das Budget begrenzt war, kauften wir uns kroatisches Börek (welches sehr gut schmeckt und mit den Ustas mithalten könnte, aber Istanbuler Börek ist immer noch leckerer;)) und ein paar Flaschen belgisches Bier. Es war ein witziges Gefühl, in Zagreb zu sitzen, mit jemandem, mit dem man in Istanbul keine Zeit gefunden hat sich zu treffen weil man beidseitig immer auf Reisen war. Die Zeit verging schnell und wir brachten ihn noch an den Bahnhof.
Uns fiel dann auf, dass wir doch schon recht viel von Zagreb gesehen hätten und so gingen wir die Möglichkeiten, was wir am nächsten Tag machen könnten, durch. Wir stellten fest, dass wir gerne an die Plitwitzscher Seenplatte fahren wollten. So informierten wir uns bei der Touristeninformation und später auch am Busbahnhof über eventuelle Tickets.
Bevor es aber zum Bahnhof ging wollten wir unsere Tour in Zagreb mit dem Besuch des berühmten Friedhofes beenden. Dort gab es wirklich einige schöne Gräber und ich muss sagen ich war positiv von der Atmosphäre überrascht. Dann ging es zum Bahnhof.
Um Tickets am Busbahnhof zubekommen, muss man, anders als in der Türkei, zu einem zentralen Schalter, der für alle Gesellschaften verkauft, gehen. Dort sagte man uns, dass es besser sei nur die Hinfahrt zu kaufen, da man die Rückfahrt nicht garantieren könne. Wir fanden dann später heraus, dass es daran liegt, dass die Busse aus weiterweg kommen, und wenn man eine längere Strecke verkaufen kann, dann macht man das auch lieber.
Wir entschlossen uns am nächsten morgen früh hinzufahren und dann nach dem Spiel wieder zurück zufahren, irgendwie muss es ja klappen…
So fuhren wir morgens rechtzeitig zum Busbahnhof, um dann unser Ticket auf Grund von Tramverspätungen 2 min vor Abfahrt zu bekommen und zum „Peron“ zu spurten. Aber wir kamen rechtzeitig an und waren 2 Stunden später in Plitwitze. Dort machten wir die 4-stündige Tour. Es gibt dort mehrere Wasserbecken, die mit kleinen oder auch großen Wasserfällen (75m tief) verbunden sind. Man geht die ganze Zeit mehr oder weniger über Stege, die über dem Wasser verlaufen. Um die Landschaft in Worte zu fassen bräuchte ich viel zu lange, deswegen schaut mal auf den Wiki link und ich hoffe, dass ich bald ein paar Bilder hochladen kann. Es war sehr schön!
Pünktlich zum Spiel saßen wir dann in einem Hotel und konnten mit ein paar Engländern, Kiwis, Holländern und Kroaten das Spiel sehen. Dem Kommentator unterlief aber beim Anmoderieren des Spieles ein kleiner Fehler, es wurde zwar „God save the Queen“ aber nicht „Deutschland, Deutschland über alles“ gesungen. Nach dem Spiel ging es schnell zur Bushaltestelle, wo der erste Bus uns sitzen ließ und der zweite uns mitnahm.
Zagreb ist eine saubere ordentliche Stadt, man kann sie gut in einem Tag ablaufen. Manche Gebäude erinnerten uns ein wenig an Wien. An sich bekamen wir hier schon den Eindruck es wären wir schon fast in Deutschland.
Montag, 28. Juni 2010
Belgrad
Hallo zusammen,
(24.6/25.6) Der Nachtzug nach Belgrad fuhr 80 min später los, wir hatten ein 6er Schlafabteil reserviert und hatten Glück – wir hatten es für uns alleine. In Belgrad angekommen bezogen wir als erstes unser Hostel, welches direkt gegenüber dem Bahnhof im 6ten lag. Es war eine umgebaute Eigentumswohnung, da dies auch von nur uns bewohnt war, gönnten wir uns erstmal eine Dusche bevor es auf in die Stadt und zum Frühstück ging.
Unser Frühstück bestand aus zwei exzellenten Stücken Pizza sowie Burek, eine Art Börek, nur diesmal gönnten wir uns den Kulturbruch und bestellten es mit Schinken. Ich muss sagen der Punkt geht trotzdem an die Usta (Meister) in Istanbul.
Auf der Burg bekommt einen Überblick über die Stadt und wir planten unserer weitere Tour, da wir beide immer noch etwas angeschlagen waren, machten wir uns auf den Weg die Osmanischen Einflüsse in Belgrad zu suchen. Es gab eine Moschee und ein altes Haus, dann streunten wir ein wenig umher liefen durch die Künstler Gasse, tranken einen Mokka (heiße Schokolade, mit ganz steifer Sahne drin) und machten uns auf den Weg zur „größten“ Orthodoxen Kirche. Die Kuppel etwas größer als die Hagia Sofia aber dafür war Baubeginn im 20ten Jahrhundert… und die Bauarbeiten sind immer noch nicht abgeschlossen.
Den Abend verbrachten wir ohne große Feierei im Hostel. Am zweiten Tag widmeten wir uns den weiteren Sehenswürdigkeiten. Zemun, ein Vorort von Belgrad mit einem Turm und einer netten Donaupromenade und Ada, einer angelegten großen Insel auf der es viele Sportstätten gab (sogar einen Diamond). Abends ging es dann schon wieder zurück zum Hostel und ab zum Bahnhof.
Insgesamt präsentierte sich Belgrad uns als sehr lebenswerte Stadt. Trotz des alten Einflusses gibt es viel Leben und viele schöne Ecken zu entdecken.
(24.6/25.6) Der Nachtzug nach Belgrad fuhr 80 min später los, wir hatten ein 6er Schlafabteil reserviert und hatten Glück – wir hatten es für uns alleine. In Belgrad angekommen bezogen wir als erstes unser Hostel, welches direkt gegenüber dem Bahnhof im 6ten lag. Es war eine umgebaute Eigentumswohnung, da dies auch von nur uns bewohnt war, gönnten wir uns erstmal eine Dusche bevor es auf in die Stadt und zum Frühstück ging.
Unser Frühstück bestand aus zwei exzellenten Stücken Pizza sowie Burek, eine Art Börek, nur diesmal gönnten wir uns den Kulturbruch und bestellten es mit Schinken. Ich muss sagen der Punkt geht trotzdem an die Usta (Meister) in Istanbul.
Auf der Burg bekommt einen Überblick über die Stadt und wir planten unserer weitere Tour, da wir beide immer noch etwas angeschlagen waren, machten wir uns auf den Weg die Osmanischen Einflüsse in Belgrad zu suchen. Es gab eine Moschee und ein altes Haus, dann streunten wir ein wenig umher liefen durch die Künstler Gasse, tranken einen Mokka (heiße Schokolade, mit ganz steifer Sahne drin) und machten uns auf den Weg zur „größten“ Orthodoxen Kirche. Die Kuppel etwas größer als die Hagia Sofia aber dafür war Baubeginn im 20ten Jahrhundert… und die Bauarbeiten sind immer noch nicht abgeschlossen.
Den Abend verbrachten wir ohne große Feierei im Hostel. Am zweiten Tag widmeten wir uns den weiteren Sehenswürdigkeiten. Zemun, ein Vorort von Belgrad mit einem Turm und einer netten Donaupromenade und Ada, einer angelegten großen Insel auf der es viele Sportstätten gab (sogar einen Diamond). Abends ging es dann schon wieder zurück zum Hostel und ab zum Bahnhof.
Insgesamt präsentierte sich Belgrad uns als sehr lebenswerte Stadt. Trotz des alten Einflusses gibt es viel Leben und viele schöne Ecken zu entdecken.
Freitag, 25. Juni 2010
Skopje
Hallo zusammen,
(23.6) noch im Tiefschlaf ging es dann schon wieder los, einen Morgenspaziergang zum Bahnhof und ab nach Skopje. An der Grenze wurde uns dann mitgeteilt, dass wir noch 2 Stunden dort warten würden, da die griechische Bahn streikt. Also noch zwei Stunden Schlaf.
Ab der Grenze war dann das Wetter auch nicht mehr so schön wie in Thessaloniki, trotzdem war die Landschaft sehr schön, wir fuhren vorbei an Bergen die nur anstatt mit Schnee mit einer Wolke, die sich wie eine Decke auf sie gelegt hatte, vorbei. Der Bahnhof von Skopje war dann schon das erste High-light, ein Bau auf einer bzw. in einer Brücke, dunkel, vergilbt und irgendwie aus einer anderen Zeit. Hier ist seit 30 Jahren nichts passiert… Da wir nur den Tag dort blieben, brachten wir unser Gepäck, in den Abstellraum und machten uns auf den Weg in die Stadt.
Der erste Eindruck war schon sehr ernüchternd. Ich muss sagen, dass das Wetter auch einiges dazu beigetragen hat, ein permanenter Nieselregen kann einem schon die Laune verderben. Es wurde viel gebaut und die Architekturstile der yugoslawischen Vergangenheit waren auch noch präsent. Nett waren dafür die immer wiederkehrenden Straßenecken, an denen sich viele Kneipen an einander reihten. Als Frühstück nahmen wir dann ein Stück Hackfleisch mit Käse gefüllt dazu Pommes und ein paar Zwiebelen und ein Bier an einer dieser Straßenecken zu uns. Mahlzeit!
Auf der anderen Seite des Flusses lag das „nicht-mazedonische“ Viertel, hier waren noch die Einflüsse des Osmanischen Reiches zu spüren, so gab es ein Han (Händler-Haus,) verwinkelte Straßen etc… Es fielen uns auch immer wieder türkische Worte in der Sprache der Mazedonier auf, so sagen sie zum Beispiel auch iyi für gut. Falls wir die Laute tischübergreifende Unterhaltung beim Essen richtig verstanden haben.
Wir schlugen die Zeit bis zu unserem Zug dann mit ein bisschen Fußball schauen tot und gingen dann pünktlich zum Bahnhof, um auf den 80 minütig verspäteten Zug zu warten.
Insgesamt ist Skopje schon recht interessant, wenn man sich mit der Geschichte auseinandersetzt. Wer aber eine nette malerische Stadt erwartet, der kommt wo anders wahrscheinlich mehr auf seine Kosten. Das Landesinnere hat in mir Interesse geweckt, ich würde es gerne auch mal bereisen…
(23.6) noch im Tiefschlaf ging es dann schon wieder los, einen Morgenspaziergang zum Bahnhof und ab nach Skopje. An der Grenze wurde uns dann mitgeteilt, dass wir noch 2 Stunden dort warten würden, da die griechische Bahn streikt. Also noch zwei Stunden Schlaf.
Ab der Grenze war dann das Wetter auch nicht mehr so schön wie in Thessaloniki, trotzdem war die Landschaft sehr schön, wir fuhren vorbei an Bergen die nur anstatt mit Schnee mit einer Wolke, die sich wie eine Decke auf sie gelegt hatte, vorbei. Der Bahnhof von Skopje war dann schon das erste High-light, ein Bau auf einer bzw. in einer Brücke, dunkel, vergilbt und irgendwie aus einer anderen Zeit. Hier ist seit 30 Jahren nichts passiert… Da wir nur den Tag dort blieben, brachten wir unser Gepäck, in den Abstellraum und machten uns auf den Weg in die Stadt.
Der erste Eindruck war schon sehr ernüchternd. Ich muss sagen, dass das Wetter auch einiges dazu beigetragen hat, ein permanenter Nieselregen kann einem schon die Laune verderben. Es wurde viel gebaut und die Architekturstile der yugoslawischen Vergangenheit waren auch noch präsent. Nett waren dafür die immer wiederkehrenden Straßenecken, an denen sich viele Kneipen an einander reihten. Als Frühstück nahmen wir dann ein Stück Hackfleisch mit Käse gefüllt dazu Pommes und ein paar Zwiebelen und ein Bier an einer dieser Straßenecken zu uns. Mahlzeit!
Auf der anderen Seite des Flusses lag das „nicht-mazedonische“ Viertel, hier waren noch die Einflüsse des Osmanischen Reiches zu spüren, so gab es ein Han (Händler-Haus,) verwinkelte Straßen etc… Es fielen uns auch immer wieder türkische Worte in der Sprache der Mazedonier auf, so sagen sie zum Beispiel auch iyi für gut. Falls wir die Laute tischübergreifende Unterhaltung beim Essen richtig verstanden haben.
Wir schlugen die Zeit bis zu unserem Zug dann mit ein bisschen Fußball schauen tot und gingen dann pünktlich zum Bahnhof, um auf den 80 minütig verspäteten Zug zu warten.
Insgesamt ist Skopje schon recht interessant, wenn man sich mit der Geschichte auseinandersetzt. Wer aber eine nette malerische Stadt erwartet, der kommt wo anders wahrscheinlich mehr auf seine Kosten. Das Landesinnere hat in mir Interesse geweckt, ich würde es gerne auch mal bereisen…
Donnerstag, 24. Juni 2010
Thessaloniki
Hallo zusammen,
unsere Fahrt begann am Otogar in Istanbul. Da wir nicht auf die zeitgemäße Wiederaufnahme des Linienzugverkehrs Istanbul-Europa vertrauen wollten, fuhren wir mit dem Bus. Dieser war ein zweistöckiger Setra und wir hatten uns Tickets für die erste Reihe oben besorgt. Da es nachts war, war es egal aber so hatten wir trotzdem eine gute Sicht während des Sonnenaufgangs in der griechischen Region Mazedonien. Wir erreichten irgendwann die Grenze und alle Passgiere mussten zur Passkontrolle, dann durften alle nicht-Türken und nicht-Griechen nochmal zur Ausfuhrkontrolle, wo unser Gepäck durchsucht wurde. Dabei war das Buspersonal auffallend unfreundlich. Wir dachten, dass man sich bei den Griechen jetzt auch mal die Türken schnappen würden, aber nichts war, alle anderen wurden nochmal kontrolliert… nach 1,5 Stunden war dann alles gegessen und wir durften weiter nach Thessaloniki fahren.
Wir wurden morgens früh in Thessaloniki ausgesetzt und mussten nicht mehr weit bis zum Hotel laufen, dort konnten wir auch sofort das Zimmer beziehen und wir machten uns auf die Stadt zu erkunden. Erst einmal etwas in den Magen und dann auf zur Burg, den Blick genießen und den Weg runter bis zum weißen Turm vorbei an jeder Menge orthodoxen Klöstern bahnen. Das Wetter spielte zum Glück mit und so wurden wir von der Sonne begleitet. Um auch kulinarisch alles mit zunehmen gab es zum Mittagessen Gyros Pita und abends folgte Tzatziki;). Als kleines High-light haben wir uns das Geburtshaus Atatürks angeschaut.
Am Nachmittag gönnten wir uns noch eine kleine Pause bevor es noch eine kleine Runde an die Promenade ging, da es ja am nächsten morgen früh weiter nach Skopje ging…
(Für alle die sich wundern, dass ich jetzt erst los fahre, diese Erlebnisse sind vom 21. und 22. Juni... der Rest folgt hoffentlich bald;;) )
unsere Fahrt begann am Otogar in Istanbul. Da wir nicht auf die zeitgemäße Wiederaufnahme des Linienzugverkehrs Istanbul-Europa vertrauen wollten, fuhren wir mit dem Bus. Dieser war ein zweistöckiger Setra und wir hatten uns Tickets für die erste Reihe oben besorgt. Da es nachts war, war es egal aber so hatten wir trotzdem eine gute Sicht während des Sonnenaufgangs in der griechischen Region Mazedonien. Wir erreichten irgendwann die Grenze und alle Passgiere mussten zur Passkontrolle, dann durften alle nicht-Türken und nicht-Griechen nochmal zur Ausfuhrkontrolle, wo unser Gepäck durchsucht wurde. Dabei war das Buspersonal auffallend unfreundlich. Wir dachten, dass man sich bei den Griechen jetzt auch mal die Türken schnappen würden, aber nichts war, alle anderen wurden nochmal kontrolliert… nach 1,5 Stunden war dann alles gegessen und wir durften weiter nach Thessaloniki fahren.
Wir wurden morgens früh in Thessaloniki ausgesetzt und mussten nicht mehr weit bis zum Hotel laufen, dort konnten wir auch sofort das Zimmer beziehen und wir machten uns auf die Stadt zu erkunden. Erst einmal etwas in den Magen und dann auf zur Burg, den Blick genießen und den Weg runter bis zum weißen Turm vorbei an jeder Menge orthodoxen Klöstern bahnen. Das Wetter spielte zum Glück mit und so wurden wir von der Sonne begleitet. Um auch kulinarisch alles mit zunehmen gab es zum Mittagessen Gyros Pita und abends folgte Tzatziki;). Als kleines High-light haben wir uns das Geburtshaus Atatürks angeschaut.
Am Nachmittag gönnten wir uns noch eine kleine Pause bevor es noch eine kleine Runde an die Promenade ging, da es ja am nächsten morgen früh weiter nach Skopje ging…
(Für alle die sich wundern, dass ich jetzt erst los fahre, diese Erlebnisse sind vom 21. und 22. Juni... der Rest folgt hoffentlich bald;;) )
Auf Wiedersehen Istanbul!
Hallo zusammen,
Unser Abschied begann schon am letzten Freitag, an dem Andreas und ich alle Freunde und Bekannte zum Fußball schauen in eine Kneipe eingeladen hatten. Leider konnten wir später am Wasser sitzend nicht den deutschen Sieg feiern, trotzdem genossen wir den Sonnenuntergang über Sultan Ahmet. Weiter ging es dann zum Taksim. Da ein Freund auf dem Weg zum Wasser von einem Hund angesprungen/angefallen wurde, gingen wir zur Vorsorge zum Krankenhaus. Long-story short: Im ersten Krankenhaus behandelt man so etwas nicht (Alman Hastanesi), im zweiten waren keine Medikamente vorhanden und im dritten behandelte man ihn nicht, da er Alkohol im Blut hatte. Zum Glück hatten wir bei den letzten beiden Krankenhäusern eine türkische Freundin mit dabei, die auch Deutsch spricht… puh. Nach 2,5 Stunden, 40 Lira Taxi Rechnungen und einem Papierzettel später, stießen wir dann wieder zu Andreas und Freunden und ließen die Nacht in Istanbul ausklingen.
Samstagnachmittag gingen wir dann auf das Efes One Love Festival, dort traten The Whitest Boy Alive, Fisherspooner und Groove Armada auf. Es war recht nett, da es auf dem Campus der Bilgi Universiät war, welcher einen sehr gepflegten Rasen hat(te). Es gab auch noch jede Menge Unterhaltung durch Kicker (auch ein 6 Mannkicker), Darts usw...
Sonntag stand der zweite Tag des Festivals an, es kamen the Ting Tings. Leider zog ein kleines Unwetter durch Istanbul, das die Wiese aufweichen ließ und viele Gäste vom Kommen abhielt.
Und dann war es auch schon Montag, nochmal kurz an der Uni vorbei, wieder merken, dass manche Stellen einfach unkoordiniert sind, auf dem kurzen Dienstwege dann doch wieder die nötige Unterschrift bekommen und ab ging es. Rucksack auf und in die Fähre zur Abschiedsnargile bei Mustafa. Die, die bei mir waren, werden ihn wahrscheinlich kennen. Es waren noch ein paar enge Freunde von uns da und so genossen wir die „letzten Züge“ in Istanbul. Es war schön sich dort zu verabschieden. Aber es ist wird ja ein Wiedersehen geben!
Dann waren die Augen auf die Fahrt nach Hause gerichtet…
Unser Abschied begann schon am letzten Freitag, an dem Andreas und ich alle Freunde und Bekannte zum Fußball schauen in eine Kneipe eingeladen hatten. Leider konnten wir später am Wasser sitzend nicht den deutschen Sieg feiern, trotzdem genossen wir den Sonnenuntergang über Sultan Ahmet. Weiter ging es dann zum Taksim. Da ein Freund auf dem Weg zum Wasser von einem Hund angesprungen/angefallen wurde, gingen wir zur Vorsorge zum Krankenhaus. Long-story short: Im ersten Krankenhaus behandelt man so etwas nicht (Alman Hastanesi), im zweiten waren keine Medikamente vorhanden und im dritten behandelte man ihn nicht, da er Alkohol im Blut hatte. Zum Glück hatten wir bei den letzten beiden Krankenhäusern eine türkische Freundin mit dabei, die auch Deutsch spricht… puh. Nach 2,5 Stunden, 40 Lira Taxi Rechnungen und einem Papierzettel später, stießen wir dann wieder zu Andreas und Freunden und ließen die Nacht in Istanbul ausklingen.
Samstagnachmittag gingen wir dann auf das Efes One Love Festival, dort traten The Whitest Boy Alive, Fisherspooner und Groove Armada auf. Es war recht nett, da es auf dem Campus der Bilgi Universiät war, welcher einen sehr gepflegten Rasen hat(te). Es gab auch noch jede Menge Unterhaltung durch Kicker (auch ein 6 Mannkicker), Darts usw...
Sonntag stand der zweite Tag des Festivals an, es kamen the Ting Tings. Leider zog ein kleines Unwetter durch Istanbul, das die Wiese aufweichen ließ und viele Gäste vom Kommen abhielt.
Und dann war es auch schon Montag, nochmal kurz an der Uni vorbei, wieder merken, dass manche Stellen einfach unkoordiniert sind, auf dem kurzen Dienstwege dann doch wieder die nötige Unterschrift bekommen und ab ging es. Rucksack auf und in die Fähre zur Abschiedsnargile bei Mustafa. Die, die bei mir waren, werden ihn wahrscheinlich kennen. Es waren noch ein paar enge Freunde von uns da und so genossen wir die „letzten Züge“ in Istanbul. Es war schön sich dort zu verabschieden. Aber es ist wird ja ein Wiedersehen geben!
Dann waren die Augen auf die Fahrt nach Hause gerichtet…
Donnerstag, 17. Juni 2010
Trabzon - Batumi - Trabzon
Hallo zusammen,
ich bin wieder zurück von unserem letzten innertürkischen Ausflugs – nach Trabzon. Trabzon liegt an der Schwarz Meer Küste, 200km entfernt von Georgien. Hat eine gute Fußballmannschaft und ist berühmt für Hamsi (ein Sardinen ähnlicher Fisch).
Wir sind am Montagabend mit dem Flieger angekommen und haben uns ein Hotel gesucht und die Stadt etwas erkundet. Da wir etwas müde waren ging es früh ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein, denn es ging nach Sumela. Das ist eine einstündige Busfahrt entferntes Kloster in den Bergen gelegen. Es wurde vor 700 Jahren an eine Felswand gebaut und wir haben uns gefragt, wie man das damals geschafft hat, wenn schon unser Bus im ersten Gang gut arbeiten musste, um den Weg rauf zu kommen. Viel zu sehen gibt es dort aber sonst nicht also genossen wir die Landschaft. Wir kamen noch mit ein paar Holländern ins Gespräch die, wie sollte es anders sein;), mit dem Camper unterwegs waren. Sie machten gerade eine große Tour durch die Türkei und hatten ein paar interessante Erlebnisse zu erzählen. Nach 3 Stunden ging es wieder nach Trabzon, wo wir uns noch die Ayasofia anschauten bevor es zum Bier und Fußballschauen ging.
Der dritte Tag begann um 5 30, wir machten uns auf den Weg nach Batumi, der ersten größeren Stadt auf der Georgischen Seite. Nachdem wir 2 Stunde an der Grenze auf unseren Bus gewartet hatten, erreichten wir Batumi. Der erste Eindruck – chaotisch, aufgerissene Straßen, am Busbahnhof waren viel Bettler und auf dem Straßenmarkt fühlte ich mich auch etwas deplaziert. Doch nachdem wir ein bisschen in die Innenstadt kamen, wurde es leerer und man merkte, es wurde was getan. Batumi soll touristisch mehr genutzt werden und deswegen entsteht ein riesiges Hotel an der Promenade und die Häuser waren im besseren Zustand. Dennoch blieb der Eindruck, dass Georgien arm dran ist. Innerhalb von ein paar Stunden hatten wir auch einiges gesehen, waren müde und machten uns wieder auf den Rückweg. Diesmal per Sammeltaxi und Bus…
Den letzten Tag verbrachten wir damit noch eine alte Villa und eine Picknickanlage zu besuchen. Wir merkten, dass außerhalb Istanbuls die Leute doch noch eine Ecke freundlich zu Fremden eingestellt sind. So wurden wir kurzer Hand einfach zur Pide eingeladen und mussten häufig erklären, warum wir denn Türkisch sprächen. Türken sind sehr nett und neugierig :)
Bilder gibt es wieder hier (auf Andreas Blog)
ich bin wieder zurück von unserem letzten innertürkischen Ausflugs – nach Trabzon. Trabzon liegt an der Schwarz Meer Küste, 200km entfernt von Georgien. Hat eine gute Fußballmannschaft und ist berühmt für Hamsi (ein Sardinen ähnlicher Fisch).
Wir sind am Montagabend mit dem Flieger angekommen und haben uns ein Hotel gesucht und die Stadt etwas erkundet. Da wir etwas müde waren ging es früh ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein, denn es ging nach Sumela. Das ist eine einstündige Busfahrt entferntes Kloster in den Bergen gelegen. Es wurde vor 700 Jahren an eine Felswand gebaut und wir haben uns gefragt, wie man das damals geschafft hat, wenn schon unser Bus im ersten Gang gut arbeiten musste, um den Weg rauf zu kommen. Viel zu sehen gibt es dort aber sonst nicht also genossen wir die Landschaft. Wir kamen noch mit ein paar Holländern ins Gespräch die, wie sollte es anders sein;), mit dem Camper unterwegs waren. Sie machten gerade eine große Tour durch die Türkei und hatten ein paar interessante Erlebnisse zu erzählen. Nach 3 Stunden ging es wieder nach Trabzon, wo wir uns noch die Ayasofia anschauten bevor es zum Bier und Fußballschauen ging.
Der dritte Tag begann um 5 30, wir machten uns auf den Weg nach Batumi, der ersten größeren Stadt auf der Georgischen Seite. Nachdem wir 2 Stunde an der Grenze auf unseren Bus gewartet hatten, erreichten wir Batumi. Der erste Eindruck – chaotisch, aufgerissene Straßen, am Busbahnhof waren viel Bettler und auf dem Straßenmarkt fühlte ich mich auch etwas deplaziert. Doch nachdem wir ein bisschen in die Innenstadt kamen, wurde es leerer und man merkte, es wurde was getan. Batumi soll touristisch mehr genutzt werden und deswegen entsteht ein riesiges Hotel an der Promenade und die Häuser waren im besseren Zustand. Dennoch blieb der Eindruck, dass Georgien arm dran ist. Innerhalb von ein paar Stunden hatten wir auch einiges gesehen, waren müde und machten uns wieder auf den Rückweg. Diesmal per Sammeltaxi und Bus…
Den letzten Tag verbrachten wir damit noch eine alte Villa und eine Picknickanlage zu besuchen. Wir merkten, dass außerhalb Istanbuls die Leute doch noch eine Ecke freundlich zu Fremden eingestellt sind. So wurden wir kurzer Hand einfach zur Pide eingeladen und mussten häufig erklären, warum wir denn Türkisch sprächen. Türken sind sehr nett und neugierig :)
Bilder gibt es wieder hier (auf Andreas Blog)
Montag, 7. Juni 2010
Safranbolu und Amasra
Hallo zusammen,
unser kurzer Wochenendausflug hat uns in das rund 500km entfernte Safranbolu geführt. Eine kleine Stadt die auf Grund ihrer Fachwerkhäuser seit 1994 UNESCO Weltkulturerbe ist. Dies ist auch in Fernost bekannt und so war die Innenstadt des touristisch gut aufgestellten Städtchens, auch gefühlt von entsprechenden Busgruppen. Wir verbrachten nette 3 Stunden dort bis es dann per netter Landstraße nach Amasra ging.
Da wir einen Leihwagen hatten konnten wir diese Flexibilität und die örtlichen Straßenverhältnisse genießen. Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass die Straße dort ausgebaut werden soll, was man an diversen Schotterstellen vor, nach und während der Baustellen bemerken kann. Zum Glück waren die Schlaglöcher nicht so einschlägig wie auf anderen Straßen der Türkei und wir kamen sicher und ohne Pannen überall an.
Dank des Autos konnten wir dann auch zu einem kleinen entlegenden Strand fahren, um dort zu schwimmen und am nächsten Morgen zu frühstücken. Sonst ist Amasra eine nette kleine Stadt mit zwei Buchten und einer Zitadelle welche eine schöne Kulisse für den Sonnenuntergang bietet.
unser kurzer Wochenendausflug hat uns in das rund 500km entfernte Safranbolu geführt. Eine kleine Stadt die auf Grund ihrer Fachwerkhäuser seit 1994 UNESCO Weltkulturerbe ist. Dies ist auch in Fernost bekannt und so war die Innenstadt des touristisch gut aufgestellten Städtchens, auch gefühlt von entsprechenden Busgruppen. Wir verbrachten nette 3 Stunden dort bis es dann per netter Landstraße nach Amasra ging.
Da wir einen Leihwagen hatten konnten wir diese Flexibilität und die örtlichen Straßenverhältnisse genießen. Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass die Straße dort ausgebaut werden soll, was man an diversen Schotterstellen vor, nach und während der Baustellen bemerken kann. Zum Glück waren die Schlaglöcher nicht so einschlägig wie auf anderen Straßen der Türkei und wir kamen sicher und ohne Pannen überall an.
Dank des Autos konnten wir dann auch zu einem kleinen entlegenden Strand fahren, um dort zu schwimmen und am nächsten Morgen zu frühstücken. Sonst ist Amasra eine nette kleine Stadt mit zwei Buchten und einer Zitadelle welche eine schöne Kulisse für den Sonnenuntergang bietet.
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